"Edle Wilde" und Kannibalen - Koloniale Klischees im Kino

2022-09-29 16:00:00 2022-09-29 16:00:00 "Edle Wilde" und Kannibalen - Koloniale Klischees im Kino Musée national d'histoire et d'art  Im Rahmen der Ausstellung Le passé colonial du Luxembourg Konferenz auf Luxemburgisch mit Yves Steichen Kannibalismus als vermeintliche oder reelle kulturelle Praxis ist nur eines von vielen Motiven aus dem Imaginationsreservoir von Literatur und Filmen, die sich populär-kultureller Beliebtheit erfreuen. Im Zuge der gewaltsamen Kolonisierung des amerikanischen, südpazifischen und afrikanischen Raumes entstanden in Europa bestimmte Vorstellungen der ‘Anderen’, der Kolonisierten, die diese wahlweise als edelmütige, aber naive ‘Naturkinder’ oder als blutrünstige und triebhafte ‘Wilde’ beschrieben. Seitdem wurden diese Anschauungen immer wieder bewusst oder unbewusst fest- bzw. fortgeschrieben: in Kolonialromanen, in Comicserien und in Filmproduktionen. Die Konferenz (in luxemburgischer Sprache und untermalt von zahlreichen Filmausschnitten) bietet einen kurzen, aber prägnanten Überblick über die Geschichte kolonial rassistischer Klischees im Kino, die bis in die Gegenwart, in das postkoloniale Zeitalter, hineinreicht. Bild : Film King Solomon's Mines (1985) Tarif : Gratis Anmeldung : tél. 47 93 30 214 ou 414 / servicesdespublics@mnha.etat.lu Luxembourg Les amis des musées d'art et d'histoire Luxembourg info@amisdesmusees.lu Europe/Luxembourg public

Musée national d'histoire et d'art 

Im Rahmen der Ausstellung Le passé colonial du Luxembourg

Konferenz auf Luxemburgisch mit Yves Steichen

Kannibalismus als vermeintliche oder reelle kulturelle Praxis ist nur eines von vielen Motiven aus dem Imaginationsreservoir von Literatur und Filmen, die sich populär-kultureller Beliebtheit erfreuen.

Im Zuge der gewaltsamen Kolonisierung des amerikanischen, südpazifischen und afrikanischen Raumes entstanden in Europa bestimmte Vorstellungen der ‘Anderen’, der Kolonisierten, die diese wahlweise als edelmütige, aber naive ‘Naturkinder’ oder als blutrünstige und triebhafte ‘Wilde’ beschrieben.

Seitdem wurden diese Anschauungen immer wieder bewusst oder unbewusst fest- bzw. fortgeschrieben: in Kolonialromanen, in Comicserien und in Filmproduktionen. Die Konferenz (in luxemburgischer Sprache und untermalt von zahlreichen Filmausschnitten) bietet einen kurzen, aber prägnanten Überblick über die Geschichte kolonial rassistischer Klischees im Kino, die bis in die Gegenwart, in das postkoloniale Zeitalter, hineinreicht.

Bild : Film King Solomon's Mines (1985)

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