Die Abstammung der Abstimmung. Antike Vorbilder für das moderne Wahlrecht. 

2020-07-16 16:00:00 2020-07-16 16:00:00 Die Abstammung der Abstimmung. Antike Vorbilder für das moderne Wahlrecht.  MNHA Donnerstag 16.07.2020 von 18.00 bis 20.00 (DE)  - Freier und kostenloser Eintritt. Konferenz mit Ralph LANGE Caesar ist reich, wie schon sein Vater vor ihm, obwohl er in Schulden verstrickt und seine Karriere bisher von Skandalen geprägt ist. Dass der Mann sich nicht einmal den Anschein einer weißen Weste gibt, kehrt er sogar als Tugend hervor. Auf das Establishment kann er verzichten, hat er doch die Ressentiments und damit das Wohlwollen vieler Wähler geschürt, deren Interesse von Versprechen, Erwartungen und unwillkürlichen Sympathien herrührt. Sie haben die Wahl. Die antiken Vorbilder des modernen Wahlrechts erscheinen beruhigend vertraut. Dennoch sind in der athenischen Demokratie und der römischen Republik die Gründe für die Forderung nach und Gewährung von Teilnahme, die Wahlmodi, der Anteil der Stimme und das Gewicht der Entscheidung fundamental anders. Besondere Figuren und Situationen beider Systeme ragen nach wie vor in die Gegenwart hinein, in der sie ihrer Beispielhaftigkeit wegen Aktualisierung und Geltung erfahren. Der Vortrag umreißt die Geschichte von Teilnahme und Repräsentation in der Antike und wirft ein Schlaglicht auf ihre Verwendung in heutigen Debatten. Obligatorische Anmeldung bei :T.: 47.93.30-214 / E.: servicedespublics@mnha.etat.lu Luxembourg Les amis des musées d'art et d'histoire Luxembourg info@amisdesmusees.lu Europe/Luxembourg public

MNHA

Donnerstag 16.07.2020 von 18.00 bis 20.00 (DE)  - Freier und kostenloser Eintritt.

Konferenz mit Ralph LANGE

Caesar ist reich, wie schon sein Vater vor ihm, obwohl er in Schulden verstrickt und seine Karriere bisher von Skandalen geprägt ist. Dass der Mann sich nicht einmal den Anschein einer weißen Weste gibt, kehrt er sogar als Tugend hervor. Auf das Establishment kann er verzichten, hat er doch die Ressentiments und damit das Wohlwollen vieler Wähler geschürt, deren Interesse von Versprechen, Erwartungen und unwillkürlichen Sympathien herrührt. Sie haben die Wahl.

Die antiken Vorbilder des modernen Wahlrechts erscheinen beruhigend vertraut. Dennoch sind in der athenischen Demokratie und der römischen Republik die Gründe für die Forderung nach und Gewährung von Teilnahme, die Wahlmodi, der Anteil der Stimme und das Gewicht der Entscheidung fundamental anders. Besondere Figuren und Situationen beider Systeme ragen nach wie vor in die Gegenwart hinein, in der sie ihrer Beispielhaftigkeit wegen Aktualisierung und Geltung erfahren. Der Vortrag umreißt die Geschichte von Teilnahme und Repräsentation in der Antike und wirft ein Schlaglicht auf ihre Verwendung in heutigen Debatten.

Obligatorische Anmeldung bei :
T.: 47.93.30-214 / E.: servicedespublics@mnha.etat.lu

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